Greenpeace vs KitKat die 2. Runde
Nach dem ersten Video von Greenpeace das gegen den Schokoriegel KitKat von Nestlé veröffentlicht wurde kündigte Nestlé die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen das für die Herstellung des Palmöl zuständig war. Dies allein reicht den grünen Aktivisten aber nicht, schließlich sei der Bedarf an Palmöl weiterhin vorhanden und wer den Regenwald letztlich abholzt um die Plantagen zu bauen egal. Also geht Greenpeace weiter in die Offensive und veröffentlicht das nächste Video:
So weit so gut, die Sache mit den Videos kann ich auch unterstützen und für gut befinden. Die anderen Aktionen allerdings weniger, denn es ist der Kommunikation wenig dienlich wenn Fanpages massiv zugespammt werden. Das Nestlé hier die Notbremse zieht und solche Angebote dann aus dem Web nimmt ist verständlich.
Ich würde mir hier mehr Kommunikation wünschen, aber gut – das tut den gelungenen (wenn auch sehr drastischen) Videos keinen Abbruch.




[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von danielrehn, Susan Rönisch, Susan Rönisch, Benni, Enrico Gräfe und anderen erwähnt. Enrico Gräfe sagte: danke für tweets: @chrisrutz @redakteur @SabrinaPanknin @danielrehn @JohannesLenz zu http://bit.ly/aUPqJc #greenpeace [...]
Die Videos sind super. Ich möchte eigentlich Nestle nicht verlieren sehen, am besten wäre es doch, wenn eine Alternative für das Palmöl oder dessen Herstellung gefunden werden könnte.
[...] oder abholzen erwischt wird weht oft ein rauer, medialer Wind – wie zum Beispiel bei Nestlé (Greenpeace vs. Kitkat). Umgekehrt funktioniert es aber auch und so hat Starbucks eine beeindruckende Aktion mitten in New [...]
[...] genug, Greenpeace hat nämlich großen Gefallen an Kampagnen im Social Web gefunden. Nachdem man Nestle ordentlich Druck gemacht hatte trifft es nun also BP, allerdings nicht wegen der Ölkatastrophe [...]
Ich finde auch das lieber eine Alternative gefunden werden soll, als das sich Greenpeace mit Videodrehen bzw. schneiden beschäftigen soll. Miteinander und nicht gegeneinander sollte die Divise sein. Ein klares Konzept von beiden Seiten sollte gemacht werden, so dass alle Beteiligten damit zufrieden sind.
Ich denke, der beste Weg “gegen” ein Produkt veröffentlicht, und ist völlig gegen diejenigen, die fast alles zu zerlegen des Ökosystems tun, ausgehend von jedem Benutzer, der Verbraucher. Wir sind diejenigen, die diese Gräueltaten zu stoppen lediglich ihre Verwendung ablehnen kann.