Werbung, die unpassender kaum platziert sein kann
Es gibt sicher nur wenige Menschen die Werbung immer und überall toll finden. Aber wie ich hier schon oft zeigen konnte gibt es durchaus gut gemachte Verbraucherinformationen, allerdings sind auch immer wieder extreme Ausreißer nach unten dabei. So wie dieses Beispiel das ich eben bei off the record gefunden habe. Es geht um den Personaldienstleister randstad, eine Trage in einem Fußballstadion und einen bedenklichen Zwischenfall.
Nicht das es schon unpassend genug ist auf einer Krankentrage mit dem Slogan ” Wir sorgen für Ersatz” zu werben, nein auf betreffender Trage musste ein Schweizer Fußballer in ein künstlisches Koma versetzt werden – eine Situation die unter keinen Umständen humoristisch ist.
Wir lachen auf Twitter, Facebook und im Real-Life (ja, mancher hat sowas noch) ständig über deftig fehlplatzierte Google-Ads oder ähnliches. Das sind aber immer automatisierte Werbeeinblendungen die manchmal recht unglücklich im falschen Content auftauchen – das auf der Trage “Wir sorgen für Ersatz” sorgt hat aber ein Mensch entschieden! Und wie gesagt, wenn es um die reale Gesundheit anderer realer Menschen geht sollte man auch in der Werbung eine Grenze anerkennen.





Das wundert mich bei dem sonstigen Gebahren jenes Vereins (und NEIN, ich meine hier NICHT den Fussballverein!) überhaupt nicht! Ja, es ist nicht alltäglich, dass es zu einem solch tragischen Zwischenfall kommt, aber dennoch sollte man als Verantwortlicher die Eventualitäten bedenken, was offenbar zuviel verlangt war… Setzen, 6!
Werbung an einer Krankentrage?!
Einfach nur geschmacklos. Und in diesem Fall ganz besonders.
Ich finde es, unabhängig von diesem tragischen Vorfall, geschmacklos. Nur wäre es sonst wohl nur einem kleinen Kreis an Menschen aufgefallen.
Dem Spieler, Emiliano Dudar, geht es übrigens wieder besser. Er ist nach 3 Tagen aus dem Koma erwacht und auf dem Wege der Besserung.
Das der Spieler in ein künstliches Koma versetzt wurde, ist sicher unglücklich. Aber trotzdem wurde ein Ziel mit dieser Werbung erreicht: Es wird darüber gesprochen und das Unternehmen wird einen wieder ins Gedächtnis gerufen.
Naja, es war sicher nicht das Ziel die Aufmerksamkeit gepaart mit solch negativen Assoziationen und Emotionen zu erhalten.